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30 Jahre Leben mit Lupus Lupus-Selbsthilfe



Unser Immunsystem




1. Knochenmark
2. Thymus
3. Milz
4. Mucosaassoziiertes lymphatisches Gewebe (MALT):
4.1. Mandeln
4.2. Bronchialsystem, Lunge
4.3. Darm
5. Lymphknoten
6. Leukozyten
Mann, Immunsystem

Lupus erythematodes ist eine Autoimmunkrankheit. Autoimmunkrankheiten sind Erkrankungen des Immunsystems.



Das Immunsystem des Menschen besteht aus den lymphatischen Organen und den Leukozyten.


Lymphatische Organe:


Knochenmark

1. Knochenmark


Thymus

2. Thymus


Milz

3. Milz


4. Mucosaassoziiertes lymphatisches Gewebe (MALT)
der Atmungsorgane und des Verdauungssystems:

Mandeln

4.1. Mandeln (Gaumenmandel, Rachenmandeln)


Lunge

4.2. Bronchienassoziiertes lymphatisches Gewebe im Bronchialsystem und der Lunge



4.3. Lymphatisches Gewebe in der Schleimhaut des Darms:


Dünndarm

Dünndarm (80 Prozent des Immunsystems befinden sich in der Schleimhaut des Darms, vor allem in den Peyerschen Plaques des Dünndarms)


Blinddarm

Blinddarm



Dickdarm

Dickdarm


Lymphknoten

5. Lymphknoten (hier nur ausschnittsweise dargestellt). Die Lymphknoten sind über Lymphgefäße miteinander verbunden.


Leukozyten:

Leukozyten

6. Leukozyten (weiße Blutkörperchen)



Hier sehen Sie die Entwicklung der verschiedenen Blutzellen des Immunsystems:


Die Leukozyten differenzieren sich in Granulozyten, Lymphozyten und Monozyten. Die Blutkörperchen zirkulieren im Blut, in den Lymphgefäßen und Lymphknoten und in den lymphatischen Organen und erfüllen dabei ihre Aufgaben. Die Störungen bei Lupus sind mit Pfeilen markiert.

Blutkörperchen



Erläuterungen:

Antigen (hier nicht dargestellt): Substanz, die die Bildung von Antikörpern hervorruft, zum Beispiel Krankheitserreger (bei Infektionen durch Viren, Bakterien, Pilze), Allergene (bei Allergien) und körpereigene Stoffe (Autoantigene, bei Autoimmunkrankheiten).

Antikörper: Immunglobuline. Von B-Lymphozyten (Plasmazellen) gebildete Abwehrstoffe gegen Antigene.

Autoantikörper: Antikörper (Immunglobuline), die gegen Bestandteile des eigenen Körpers gerichtet sind. Treten bei Autoimmunkrankheiten auf.

basophile Granulozyten: Untergruppe der Granulozyten. Spielen vorwiegend bei Allergien eine Rolle.

B-Lymphozyten: Untergruppe der Lymphozyten. Werden in den Lymphknoten und der Milz zu Plasmazellen weiterentwickelt.

eosinophile Granulozyten: Untergruppe der Granulozyten. Bei LE ist die Konzentration im Blut manchmal erhöht, seltener erniedrigt.

Erythrozyten: rote Blutkörperchen.

Granulozyten: größte Untergruppe der Leukozyten. Können Krankheitserreger vernichten.

Leukozyten: weiße Blutkörperchen. Bei Lupus kommt häufig lange vor Ausbruch der Erkrankung eine Verminderung der Konzentration der Leukozyten im Blut (Leukopenie) vor.

Lymphozyten: wichtigste Zellen des Immunsystems. Differenzieren sich in B- und T-Lymphozyten.

Makrophagen: aus Monozyten entstandene Zellen in Gewebe und Organen. Vernichten Krankheitserreger und arbeiten mit den T-Lymphozyten zusammen.

Mastzellen: setzen unter anderem Histamine frei, die bei Entzündungsreaktionen mitwirken (hier nicht dargestellt).

Monozyten: Untergruppe der Leukozyten. Entwickeln sich zu Makrophagen.

neutrophile Granulozyten: Untergruppe der Granulozyten.

Plasmazellen: Entstehen aus B-Lymphozyten. Bilden Antikörper und bei Autoimmunkrankheiten Autoantikörper.

T-Gedächtnis-Zellen: Unterform der T-Lymphozyten.

T-Helfer-Zellen: Unterform der T-Lymphozyten. Bilden Zytokine, die die Makrophagen, zytotoxischen T-Zellen und B-Lymphozyten aktivieren. Eine Untergruppe der T-Helfer-Zellen kann die Aktivität der B-Lymphozyten unterdrücken und wird deshalb als Suppressor-T-Zellen bezeichnet (hier nicht dargestellt).

Thrombozyten: Blutplättchen.

T-Lymphozyten: Untergruppe der Lymphozyten. Entstehen im Thymus aus Lymphozyten und werden in Lymphknoten und Milz weiterentwickelt.

Stammzellen: blutbildende Zellen im Knochenmark.

Zytokine: Botenstoffe, die von bestimmten Zellen, z. B. Makrophagen, gebildet werden, um die Funktion anderer Zellen zu beeinflussen.

zytotoxische T-Zellen: Unterform der T-Lymphozyten. Können Zellen, die mit einem Krankheitserreger (besonders Viren) infiziert sind, abtöten, indem sie zum Beispiel in diesen Zellen den programmierten Zelltod (Apoptose) auslösen. Produzieren Zytokine, mit denen sie unter anderem die Aktivität der Makrophagen beeinflussen. Zytotoxische Zellen können auch als Supressor-Zellen wirken.




(Diese Seite wurde am 14.1.2017 aktualisiert.)

Hier finden Sie Erläuterungen medizinischer Fachbegriffe:

Hessenweb - Medizinisches Wörterbuch http://www.hessenweb.de/index.php?id=lexikon




Deutsch-Englische und andere Wörterbücher: http://www.dict.cc/
LEO (Deutsch-Englisches Wörterbuch) http://dict.leo.org/



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